Kinderkrankengeld: Telefonische Krankschreibung von Kindern möglich

Vertragsärzte können die Erkrankung eines Kindes jetzt auch nach telefonischem Kontakt mit den Eltern bescheinigen. Dazu haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband eine Vereinbarung geschlossen, die seit dem 18. Dezember 2023 gilt.

Das ist besonders für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen relevant, die aufgrund der Erkrankung eines Kindes Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse beanspruchen und dafür die entsprechende ärztliche Bescheinigung benötigen.

Die Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes kann nach telefonischer Anamnese des Kinderarztes für bis zu fünf Kalendertage ausgestellt werden. Voraussetzung für eine telefonische Krankschreibung eines Kindes ist, dass dem Arzt das Kind bekannt ist und es sich nicht um eine Erkrankung mit schwerer Symptomatik handelt. Das Kind darf noch nicht zwölf Jahre alt sein. Diese Altersgrenze gilt jedoch nicht, wenn das Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Eine weitere telefonische Bescheinigung ist nach Ablauf der fünf Tage erlaubt, wenn der Arzt das Kind zwischenzeitlich persönlich untersucht hat. Damit gelten die gleichen Regelungen wie bei der telefonischen Krankschreibung von Erwachsenen, die seit 7. Dezember 2023 zur Anwendung kommen.

Eltern haben keinen grundsätzlichen Anspruch auf eine Kinderkrankschreibung per Telefon. Die Entscheidung, ob es medizinisch vertretbar ist, trifft in jedem Fall der Arzt.

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