Reform des Aufstiegs-Bafögs beschlossen

Am 14. Februar 2020 hat der Bundestag die Reform des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes beschlossen. Zum 1. August 2020 soll das Aufstiegs-BAföG (früher "Meister-BAföG") attraktiver gestaltet werden.

Im Einzelnen sieht die Gesetzesnovelle die folgenden Änderungen vor:

Der einkommensabhängige Zuschuss zum Unterhalt wird zu einem Vollzuschuss ausgebaut (bisher 50 Prozent). Der Unterhaltsbeitrag pro Kind und Ehepartner (je 235 Euro) wird zu 100 Prozent als Zuschuss gewährt (bisher zu 45 beziehungsweise 50 Prozent als Darlehen). Für Alleinerziehende wird der Kinderbetreuungszuschlag von 130 auf 150 Euro pro Monat erhöht. Zudem steigt das Höchstalter für die Berücksichtigung von betreuungsbedürftigen Kindern von zehn auf 14 Jahre.

Lehrgangs- und Prüfungskosten werden künftig zu 50 Prozent bezuschusst (bisher 40 Prozent), der Rest als Darlehen gewährt. Die Stundungs- und Erlassmöglichkeiten zur Rückzahlung werden ausgeweitet.

Es wird ein "Aufstieg Schritt für Schritt" eingeführt: Einzelne können künftig auch mehrfach von der Förderung profitieren, nämlich auf allen drei Fortbildungsstufen (zum Beispiel vom Gesellen zum Techniker, vom Techniker zum Meister, vom Meister zum Betriebswirt).

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz unterstützt die Vorbereitung im dualen System der beruflichen Bildung auf inzwischen mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Anspruchsberechtigt sind alle, die sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine berufliche Fortbildungsprüfung in Voll- oder Teilzeit vorbereiten, unabhängig vom Alter. 2018 wurden insgesamt 167.000 Menschen gefördert.

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