Bundesrat beschließt Rentenerhöhung

Der Bundesrat hat am Freitag der Rentenwert-Bestimmungsverordnung 2016 zugestimmt. Danach werden die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung sowie die Geldleistungen der Unfallversicherung ab Juli in den alten Bundesländern um 4,25 Prozent, in den neuen Ländern um 5,95 Prozent steigen.

Mit der Verordnung wird der Rentenwert West auf 30,45 Euro, der Rentenwert Ost auf 28,66 Euro angehoben. Durch Vervielfältigung des aktuellen Rentenwerts mit den persönlichen Entgeltpunkten und dem Rentenartfaktor ergibt sich der individuelle Monatsbetrag einer Rente. Die stärkste Rentenerhöhung seit zwanzig Jahren ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Löhne und Gehälter im Bezugszeitraum in den alten Bundesländern um 3,78 Prozent und in den neuen Ländern sogar um 5,48 Prozent gestiegen sind. Berücksichtigt wurden außerdem die Veränderung des durchschnittlichen Beitragssatzes in der allgemeinen Rentenversicherung des Jahres 2015 gegenüber dem Jahr 2014, die unveränderten Aufwendungen für die geförderte private Altersvorsorge (Altersvorsorgeanteil) in Höhe von 4 vom Hundert und der Nachhaltigkeitsfaktor, der die Veränderung beim Verhältnis von Rentenbeziehenden zu Beitragszahlenden abbildet.

Der Rentenwert in der Alterssicherung der Landwirte verändert sich ebenfalls entsprechend dem Rentenwert in der allgemeinen Rentenversicherung. Der neue allgemeine Rentenwert ab dem 1. Juli 2016 beträgt daher 14,06 Euro, der allgemeine Rentenwert (Ost) 13,22 Euro.

Der Dynamisierungsfaktor für die Geldleistungen der Unfallversicherung in den alten Ländern ergibt sich aus dem Anpassungssatz für den aktuellen Rentenwert in der gesetzlichen Rentenversicherung. Er beträgt damit 1,0425. Die Änderung erfolgt zum 1. Juli 2016. Der Anpassungsfaktor für die Geldleistungen der Unfallversicherung in den neuen Ländern entspricht dem Dynamisierungssatz für den aktuellen Rentenwert (Ost) in der gesetzlichen Rentenversicherung. Er beläuft sich auf 1,0595. Die Anpassung wird ebenfalls zum 1. Juli vorgenommen. Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt vom selben Zeitpunkt an für Versicherungsfälle im Westen zwischen 344 Euro und 1.374 Euro monatlich, im Osten zwischen 319 Euro und 1.278 Euro.

Sachgeschenke an Arbeitnehmer und Geschäftsfreunde können pauschal mit 30 Prozent vom Zuwendenden versteuert werden. Der BFH hat sich mit der Frage...

Arbeitgebergeförderte Präventions- und betriebliche Gesundheitsförderungsleistungen können ggf. steuerfrei bleiben. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich...

Die steuerfreie Inflationsausgleichsprämie kann zur Abgeltung von Überstunden genutzt werden. Hierauf macht der Bundesverband der...

weitere News