Mehr tödliche Arbeitsunfälle 2014

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist 2014 auf einen neuen Tiefststand gesunken, jedoch endeten Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten im vergangenen Jahr häufiger tödlich. Wie sich die Risiken ingesamt entwickeln, zeigt ein aktueller Regierungsbericht zur Arbeitssicherheit.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Arbeitsunfälle auf einen neuen Tiefststand von rund 956.000 gesunken. Vor 20 Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele. Grund für den Rückgang sind mehr Aufklärung und ein verbesserter Arbeitsschutz. Besonders oft kommen Arbeitsunfälle im Verhältnis zu den Beschäftigten im Bau sowie bei der Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung vor.


639 Arbeitsunfälle endeten im Jahr 2014 tödlich. Zwar sind dies 33 mehr als im Vorjahr, doch muss hieraus noch nicht auf die Umkehr des langjähren Trends geschlossen werden: 1960 ereigneten sich noch fast 4.900 tödliche Unfälle, 2004 waren es erstmals weniger als 1.000 und bis 2013 gingen die tödlichen Unfälle jährlich weiter zurück.


Auffällig ist, dass der jüngste Anstieg der tödlichen Arbeitsunfälle fast ausschließlich auf Todesfälle zurückgeht, die sich im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten im Straßenverkehr ereigneten. Hier gab es einen Anstieg um fast 24 Prozent auf 152 Fälle. Es liegt also nahe, hierin Auswirkungen des Wirtschaftsaufschwungs und der Ausweitung des Transportgewerbes zu sehen.


12.000 Wegeunfälle weniger
Auch die Unfälle auf dem Weg zur Arbeit gingen zurück - nämlich von rund 188.000 auf 176.000. Vor zehn Jahren waren es noch 191.000, vor zwanzig 247.000. Tödliche Wegeunfälle gab es im vergangenen Jahr 332.

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